Auch in diesem Jahr werden, wie zu jedem Jahreswechsel, neue Trends gesetzt und nach dem User-Verhalten ausgewertet und veröffentlicht. Wir als kreatives Team sind da natürlich besonders gespannt und an den neuesten Design Trends interessiert. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach den neuesten Hinguckern im World Wide Web gemacht. Dabei sind wir auf total neue Designs aber auch auf alte, aufgepeppte Stilrichtungen gestoßen.

Im letzten Jahr war vor allem das Polygon-Design (griechisch: Vieleck) auf dem Vormarsch. Polygone sind geschlossenen, geometrische Formen die zwei- und dreidimensional sein können und mindestens drei Seiten vorweisen müssen. Sie wirken modern, manchmal Cartoon artig und schaffen klare Linien. Somit wurden im Jahr 2014 viele Webseiten in diesem Design dargestellt und es hat sich ein komplett neuer Designtrend dadurch entwickelt. Allerdings muss man dazu sagen, dass es nicht für jede Zielgruppe als Webdesign geeignet ist und es unglaublich zeitintensiv ist.
Auch Parallax Scrolling war oft zu sehen. Eine Technik bei der über die Scroll-Funktion mehrere Ebenen übereinander geschoben werden und dies zum Teil mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dabei bekommt man als User einen tollen visuellen Effekt geboten.
Auch das Responsive Design wird in diesem Jahr weiterhin ein großes Thema im Bereich des Webdesigns sein. Laut den neuesten Umfragen verwenden immer weniger Menschen ihren Browser am heimischen PC oder Laptop sondern präferieren die mobilen Endgeräte wie Tablet oder Smartphone. Damit entwickelt sich das responsive Webdesign zum Standard für alle Webseiten. Unabhängig davon, welches grafische Design umgesetzt wird, muss die Webseite auf mobilen Geräten benutzerfreundlich funktionieren.

Im Jahr 2015 werden vor allem drei verschieden Stile als die neuen Webdesign-Trends angesehen.

Outline

Unter anderem hält sich die Vorliebe zu linearen Formen. Schlicht, geradlinig und puristisch soll es sein. Klar erkennbar um was es geht. Hier wird gerne mit Symbolen gearbeitet die klar eine Information zeigen bzw. eine Verlinkung zur nächsten Seite darstellen. Die Formen werden auf Linien reduziert. Manchmal verschnörkelt, eher kantig oder rund. Die Seiten sehen manchmal recht leer aus und beschränken sich auf das Wesentliche.

Screenshot: http://www.missjuliapiep.com/#_home

Blurred Backgrounds

Außerdem gehören zu den neuen Trends die sogenannten Blurred Backgrounds (verschwommene, unscharfe Hintergründe). Diese vereinfachen es, den darauf abgebildeten Text deutlicher und schärfer wahrnehmen zu können. Kontraste und Farbspiele lassen sich hier schön kombinieren und rücken den Inhalt der Seite so in den Vordergrund. Einer der meist eingegebenen Begriffe in den Suchmaschinen für Webdesigner im
Jahr 2014 war „Unscharfe Hintergründe“.

Screenshot: http://fatdragon.com.au/

Unique Perspectives

Sehr originell und auch einer der meist eingegebenen Begriffe war „Draufsicht“. Gemeint sind damit einzigartige Blickwinkel, also Motive die man im Normalfall nicht unbedingt fotografieren würde. Auch diese, eher ungewöhnlichen Fotomotive, steigen in der Nachfrage und werden uns somit auch im Jahr 2015 immer häufiger auf den verschiedensten Webseiten über den Weg laufen.

God’s Canvas. The sky’s the limit! (Bildquelle: Delacorr)

Das Jahr ist noch jung und bestimmt bringt es noch weitere neue Trends hervor. Wir bleiben dran und werden auch sicher das eine oder andere umsetzen.