Wie schon das Internet in seiner Ganzheit, steht natürlich auch die Suchmaschinenoptimierung nie still. Immer wieder erreichen neue Tricks und Trends die Öffentlichkeit und relevante Branchenkreise, wobei einige davon natürlich bekannter als andere sind. Eingestaubtes SEO-Denken, was 2014 keine Erfolge mehr garantiert, sollte schnellstmöglich umgestellt werden. So sind auch in Zukunft erstklassige Positionierungen für die eigenen Projekte oder die der Kunden garantiert.

Marketing profitiert immer von einem ganzheitlichen Konzept

Lange Zeit galt eine ungeschriebene Faustregel, Offline-Aufwendungen würden sich für Online-Dienstleister nicht rentieren. Pauschalisiert werden sollte diese aber nicht, denn ein renommiertes Marken-Image und eine hohe Sichtbarkeit können sich auch positiv auf die Platzierung in Suchmaschinen auswirken. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Online- und Offline-Grenzen zwischen Content Marketing und Social Media Marketing immer stärker verschwimmen. Beide Faktoren gelten aber als elementare Ranking-Faktoren, die in einem harten Konkurrenzkampf durchaus den Unterschied ausmachen können. Zugleich neigen User dazu eine Seite intensiver zu betrachten (und damit länger auf ihr zu bleiben), wenn sie mit der Marke Vertrauen und Seriosität verbinden. Gerade die ältere Zielgruppe zieht dieses Vertrauen immer noch aus Marken, die sie auch wirklich kennen und die ihnen abseits des Internets bekannt sind. Mit Einschränkungen trifft das auch auf weniger internetaffine Personen im besten Durchschnittsalter zu. Investitionen in den Offline-Sektor können sich also durchaus online bezahlt machen.

Niemals auf den Lorbeeren ausruhen

Insbesondere Kunden, die bisher wenig oder gar nichts mit Suchmaschinen und SEO zu tun hatten, neigen zu folgender Einstellung: "schnell etwas SEO machen und fix eine gute Position erreichen". SEO ist aber keine einmalige Maßnahme, genauso wenig bringt eine einmalige Optimierung nachhaltigen Erfolg. Die Suchmaschinenoptimierung sollte immer als ein fortlaufender Prozess betrachtet werden, der ständigem Feintuning unterliegt und vor allem in der OffPage-Optimierung dauerhaft ist. Eine auf SEO ausgerichtete Webseite mit passendem Design und hochwertigen Inhalten ist zwar ein erstklassiges Fundament, aber kein Garant für langanhaltenden Erfolg. Denn niemand hat in den Suchmaschinen ein Recht auf seine Positionierung. Jedes gute oder schlechte Ranking ist immer nur ein Privileg, welches die Seite mit Traffic und damit das Unternehmen mit zahlungswilligen Kunden versorgt. Selbst wenn die aktuellen Trafficzahlen schön anzuschauen sind, sollte man sich niemals darauf ausruhen, sondern stets darum bemüht sein, weitere Trafficquellen zu erschließen.

Der Wechsel des CMS sollte immer wohl überlegt sein

Ein Wechsel des Content Management Systems ist nicht selten oberste Priorität auf der Liste der Kundenwünsche. Dieser Vorgang hat aber nicht nur Vorteile, sondern birgt auch zahlreiche Gefahren. Selbst wenn durch den Wechsel vom CMS das Handling und die Performance gesteigert werden, ergeben sich aus SEO-Sicht viele kleine Stolperfallen, die aber eine große Wirkung mit sich bringen können. So könnte die Seitenarchitektur beschädigt werden, Duplicate Content durch doppelte Seiten und falsche Umleitungen entstehen oder elementare OnPage-Optimierungen werden beschädigt oder gar völlig nullifiziert. Zugleich ist ein CMS, was sich selber als "suchmaschinenoptimiert" oder "suchmaschinenfreundlich" anpreist, nicht automatisch auch wirklich ideal für SEO. Hier lohnt es sich unbedingt einen Experten zu konsultieren, der nicht nur hinsichtlich der Auswahl vom CMS beratend wirken kann, sondern im Fall der Fälle den Wechsel auch direkt sauber vollzieht.

Mobile-SEO nicht nur auf responsive Webdesign reduzieren

Immer wieder tauchen auch Missverständnisse über responsive Webdesign und Mobile-SEO auf. Ein Großteil der Branchenfremden ist dabei in der Annahme, dass mit einer Umsetzung in responsive Webdesign bereits die Möglichkeiten für Mobile-SEO ausgeschöpft wären. Das ist aber nicht so, denn damit eine Seite, auch aus Sicht der Suchmaschinen, wirklich auf mobilen Endgeräten punkten kann, muss sie einige weitere Funktionen besitzen. Dazu gehört beispielsweise eine Optimierung der User-Experience durch die Ermittlung des Standorts, eine Integration und Optimierung für die lokale Suche und natürlich die komplette Ausrichtung von Navigation und Seiteninhalten, damit sich diese nicht nur "responsive" anpassen, sondern auch an der veränderten Steuerung und dem unterschiedlichen Nutzerverhalten bei mobilen Endgeräten ausrichten.